Blattkritik#13: DER GREIF

Mit “Der Greif” war es Liebe auf den ersten Blick…


Michael Goldbergs street portrait von einem rauchenden Mann ist eines der besten Titelbilder, das ich in der letzten Zeit gesehen habe.
Ich habe dann das Heft durchgeblättert, um herauszufinden was „Der Greif“ ausmacht: Als unabhängiges Magazin für Fotografie und Literatur beherrscht es die Kunst, Texte und Bilder zusammen zu bringen.

133 Bilder aus der ganzen Welt, von 130 Fotografen sind editiert in einer Sequenz, die sich durch das Heft Nummer 6 zieht und literarische Beiträge / Gedichte einleitet.
Man findet immer wieder Bezüge zwischen Bildern und Wörtern, und die Bilder sind oft Hinweise  auf Objekte und Situationen, die Gedichte nur der Imagination überlassen würden.

Was dabei heraus kommt, ist ein Art fantastische Erzählung, die Beschreibung einer anderen Welt, in der die Wörter neue Bedeutungen tragen und neu erklärt werden.
Kein thematischer Schwerpunkt vereint Fotos und Texte, sondern ein assoziativer und phantasievoller Umgang mit Bildern und Wörtern.
Leere und Präsenz, Menschen, Objekte, Tiere und Landschaften kommen zusammen in unmöglichen Begegnungen.
Der ursprüngliche Kontext, dem die Bilder entstammen, ist trotzdem den Bildunterschriften zu entnehmen, das einzelne Bild und seine Entstehung haben aber weniger Gewicht als die Sequenz.

 

***Das Video-Preview von Greif Magazine (Copyright DER GREIF) ist lizenziert unter Creative Commons, Attribution-NonCommercial-NoDerivs 3.0 Unported. Diese und die vorherige Ausgabe von DER GREIF Magazin, können online erworben werden unter  http://www.dergreif-online.de/shop

 

 

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