Blattkritik #48: The Eyes N. 1

The Eyes N. 1

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The Eyes Europe & Photography
Herausgeber: Vincent Marcilhacy
Redaktion: Remi Coignet, Guillaume Lebrun, David Marcilhacy
Art-Direktion: Megali Perretti

The Eyes erscheint seit Oktober 2013 in Französisch und Englisch als Print- und Ipad-Magazin.
Der Herausgeber Vincent Marcilhacy hat Jahre lang bei VU´gearbeitet, als verantwortlich für Sonderprojekte und später Leiter der VU´Galerie, (u.a. war er auch Kurator des VU´Magazins). Mit seinem neuen Verlag Aman Inam Publishing hat Herr Marcilhacy das Magazin-Projekt THE EYES verwirklicht. Das Magazin hat Fotografie, Europa und Partizipation als Schwerpunkte in der 3 Rubriken widergespiegelt: IMAGO, EUROPA, AGORA.
Das Niveau der vorgestellten Projekten ist sehr hoch, der Auswahl an Contributors ist sehr breit und beindruckend. Die Fotokünstlerische Arbeiten stehen im Mittelpunkt, bilden den Kern eines sehr interessanten Projektes.
The Eyes stellt nicht nur Fotografie vor, aber auch künstlerischen Arbeiten, die visuell und politisch spannend sind – wie Mohamed Bourouissas und Poline Harbalis Projekte. Bei den Arbeiten gilt Fotografie als Inspiration aber nicht unbedingt als Ereignis der künstlerischen Recherche.
Der Versuch „intermedial“ zu denken ist auch in der Rubrik Dialogue zu finden. Fotos werden dort im Vergleich zu Arbeiten aus dem Grafik Design analysiert.
Der Versuch das Format Magazin zeitgemäß mit dem Online-Form zu verbinden ist durch Ipad Version – oder Seiten die man scannen kann, um an mehr Inhalt zu kommen – lobenswert durchgeführt.
Europa bleibt leider nicht wirklich thematisiert. Man liest hauptsächlich institutionellen Stimmen aus der Europäischen Union und man versteht nicht wirklich ob Projekte aus Russland, Israel, Italien oder „die Grenzen“ zu einer politischen, geografischen oder eher allgemeinen Idee Europas gehören.

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