Blattkritik #74: Block

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In der ersten Ausgabe der Block bin ich auf die Serie von Elizabeth Conn Hollyn, Absolventin des Bard College in New York, gestoßen. Die Fotografin hat dazu alle Personen portraitiert, die sie kennt, und dabei versucht, ihre Beziehung zu ihnen in bestimmte Schemata einzuordnen. Alte Schulkameraden finden sich also ebenso darunter wie die Familie, die Wochenend-Freunde oder die Freunde, die man gerne hätte.

Allein diese Unterteilung ist interessant. Ob nun Fiktion oder Realität – nach genauerem Hinschauen glaubt man in der anfänglichen Beliebigkeit der Personen tatsächlich die Art der Beziehung zuerkennen.

Aber nicht nur dieser Geschichte wegen lohnt sich ein Blick in Block – das über Crowdfunding finanzierte, buchdicke Heft wurde von Herburg Weiland gestaltet, und bietet darüber hinaus eine Sammlung interessanter und auch kurzweiliger Artikel sowie zahlreiche Ausschnitte aus Fotoserien von Daniel Terna (dessen Vater Fred den Titel beisteuerte), Jonas Opperskalski und Magdalena Bichler ua.

 

 

Herausgeberin: Theresia Enzensberger

Art-Direktion: Martin Fengel und Tom Ising von Herburg Weiland

 

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