Archiv des Autors: Christine Gundelach

A friend is a friend of a friend

Birgit_Glatzel_friends_1

Vier Jahre lang ist Birgit Glatzel, Architektin, Malerin und Fotografin, um die Welt gereist und hat Freunde und Freundesfreunde in ihren Wohnungen mit einer Rolleiflex portraitiert. Ihre Reisen führten sie dabei um den ganzen Erdball. Dabei wurde sie immer von Freund zu Freund weiterempfohlen und die Protagonisten dürfen sich dabei selbst inszenieren. Es waren manchmal nur kurze Begegnungen, doch ist es ihr gelungen einen sehr persönlichen und vertraulichen Moment mit ihrer Kamera einzufangen.

Es hat sich daraus ein weltweites Linienetz von Verbindungen entwickelt, in dem die Portraits die verbindenden Elemente darstellen. Jedes Bild wurde von ihr liebevoll im Labor handabgezogen. Grund genug, das Projekt nun in einem Buch zusammenzufassen. Doch es braucht noch etwas crowd-Unterstützung. Näheres dazu gibt es auf startnext  und birgitglatzel.de zu erfahren. […]

Einen Kommentar hinterlassen

Blattkritik #38: Rafal Milach: 7 Rooms in der DU

DU_813_Milach_1

Rafal Milachs Langzeit-Projekt »7 Rooms« bebildern Michail Schischkins Essay im aktuellen DU-Heft »Der russisch-siamesische Zwilling«. Schischkin gehört zu den großen zeitgenössischen Schriftstellern Russlands. Anfang diesen Jahres weigerte er sich jedoch sein Land auf der New Yorker Buchmesse zu vertreten, er schäme sich für die Entwicklungen in seinem Land. Er geht der Frage nach, was »Revolution« knapp 100 Jahre nach der Oktober-Revolution für Russland bedeutet.

Rafal Milachs Fotografien fangen dabei das »Seelenleben der russischen Generation zwischen Sowjet-Imperium und Putin-Gegenwart ein«. Seit 2004 hat er sieben junge Menschen in 3 Städten begleitet und läßt sie dabei auch zu Wort kommen. Die sowjetische Mentalität blitzt bei allgegenwärtiger Melancholie ständig hindurch.

[…]

Einen Kommentar hinterlassen

Blattkritik #32: de:bug – Über die Bilder von Bildern

deBug8.13_BildervonBildern_1

Selfies sind digitale Selbstportraits, die in der kurzen Geschichte des sozialen Netzwerke wohl 2012 ihren Zenit überschritten hatten. Den Arm samt Kamera weit von sich gestreckt, eingezogene Wangen, gespitzte Lippen, die Augen weit aufgerissen. Wir inszenieren uns selbst und bestimmen wo, wann und wer, welche geschönte Version unseres Abbilds zu sehen bekommt. Botox fürs Image. »Pimp up your profile«, nennt Felix Knoke das Phänomen in seinem aufschlussreichen Artikel. »Selfies suggerieren Authenzität, sind aber auschoreografierte Bilder.«
[…]

Einen Kommentar hinterlassen

Blattkritik #27: Fotos für die Pressefreiheit 2013

FotosFuerPressefreit2013_OliviaArthur_1-500x375

Im aktuellen Heft »Fotos für die Pressefreit«, das von »Reporter ohne Grenzen« jährlich herausgegeben wird, finden sich wieder zahlreiche Fotoessays zu den Themen Menschenrechte und freie Presse. Eine Geschichte ist die der Magnum-Fotografin Olivia Arthur, die in Saudi-Arabien versucht hat, das Leben der Frauen hinter den großen Mauern zu beschreiben.

[…]

Einen Kommentar hinterlassen

Blattkritik #24: Revue

Revue_FJ2013_Couchsurfing_MalteJaeger_1-500x332

In der Frühjahrsausgabe 2013 der REVUE – Magazine for the Next Society wird ein Fotoessay von Malte Jäger über das Couchsurfing gezeigt. 6 Monate ist er für die Bilder und die Geschichten, die dahinter stecken, gereist. Bei Edition Braus ist die vollständige Fotoreportage erschienen. (Couchsurfin’ the world – Von Sofa zu Sofa um die Welt).

2011 gewann er mit der Geschichte den 2. Platz  in der Kategorie Daily Life beim World Press Photo Award.

[…]

Einen Kommentar hinterlassen

»Ein Staat entsteht« – Interview mit Espen Eichhöfer/OSTKREUZ

Einen Kommentar hinterlassen

Blattkritik #20, Andy Warhols Interview Magazin

Interview Magazin Cover, April 2013

Der Fotokünstler JR aus Frankreich wird mit seinen bekannten Arbeiten wie unter anderen »The Winkels Of The City«, »Portrait of a Generation Paris», Face 2 Face Israel und Palästina« oder »Woman are Heroes« samt einem interessanten Interview in der April-Ausgabe des Interview Magazins gezeigt. JRs Fotoarbeiten zeigen übergroße Gesichter, die er in s/w ausgedruckt auf Hausfassaden, Treppenabsätze, Dächer oder ganze Züge plakatiert. Er möchte damit die Strasse zurückerobern, wie er sagt, und sie nicht kampflos der Werbung überlassen. Als Streetartkünstler beginnend hat es JR aus den Pariser Banlieues in die Museum und Galerien dieser Welt geschafft – obwohl er mit der Strasse die weltgrößte Kunstgalerie besitzt und seine Arbeit von viel mehr Menschen gesehen wird als in Ausstellungsräumen. Umsonst. 2011 gewann er sogar den TED Prize und formulierte den TED Wunsch die Kunstwelt umzukrempeln.  Ob ihm das gelungen ist?

Weitere Infos zu JR auch auf artsy.net.

[…]

Einen Kommentar hinterlassen

Blattkritik #15: enorm auf Sinnsuche

enorem_Sinn_1

In der aktuellen enorm Ausgabe wird der Frage nach der Sinnhaftigkeit unsere täglichen Lohnarbeit nachgegangen.
Die nun nachrückende Generation Y hat keine große Lust in die gleichen Fußstapfen ihrer Eltern zu treten und fordert statt dem großen Geld, wichtigklingenden Titeln und repräsentativen Büros, mehr Selbst- und Mitbestimmung sowie eine Antwort auf die Frage: Warum mache ich das eigentlich hier?
Die Geschichte wurde mit Fotografien aus der Serie “Office” von Lars Tunbjork bebildert, der über Jahre Büros in aller Welt fotografiert hat.

[…]

Einen Kommentar hinterlassen

Blattkritik #11: NEON, Jan. 2013

[…]

Einen Kommentar hinterlassen

Blattkritik #6: um[laut], Ausgabe 12, Heft 2/12


[…]

Einen Kommentar hinterlassen

Zeit-Maschinen

Der amerikanische Fotograf Stanley Greenberg nimmt uns Betrachter mit auf eine phantastische Reise in die Welt der Wissenschafts-Nerds, die versuchen mit riesigen, aberwitzigen und skulpturenhaften Technik-Konstruktionen, nach immer kleineren Teilchen zu suchen. Den Neutrinos, den Quarks oder den Gluonen.
[…]

Einen Kommentar hinterlassen

Der Tod kommt später, vielleicht

 

 

Wir üben für den Ernstfall. Jörg Gläscher nähert sich in seinem Fotobuch: “Der Tod kommt später, vielleicht” ganz undramatisch dem Thema Krieg.

[…]

Einen Kommentar hinterlassen

arbeit — work

 

Chris Killip

© Chris Killip

Bis zum 15.4.2012 gibt es noch zum Thema »arbeit« eine Retrospektive von dem englischen Dokumentarfotografen Chris Killip im Essener Museum Folkwang zu sehen. Die Bilder zeigen Langzeitbeobachtungen über Menschen in ihren sozialen Räumen. Killip fotografierte vornehmlich im Norden Englands die Zeichen der wirtschaftlichen und damit einhergehenden sozialen Umbrüche von Ende der 1960er Jahre an bis ins neue Jahrtausend hinein. Ob in Motiven zum Untergang der Kohlebranche oder einfachen Alltagsszenen, die Verbundenheit Chris Killips zu diesem Flecken Erde und Ihren Bewohnern wird jedes mal erneut spürbar.

[…]

Einen Kommentar hinterlassen

American Streetphotography

 


Bruce Gilden
 

Einen Kommentar hinterlassen

»Evelin« — von Antony Sojka

»Evelin« © Anthony Sojka

Anthony Sojka studiert seit dem Frühjahr 2010 an der Ostkreuzschule Fotografie. Im Rahmen dessen entstand ein interessantes Portrait von einer Frau, die des Tanzens nicht müde wird. Er traf sie in dem Berliner Clubrestaurant White Trash und war von ihrer Energie fasziniert. Über ein halbes Jahr lang begleitete Anthony Sojka Evelin, um sie schliesslich an einem einzigen Tag fotografieren zu dürfen. Anthony Sojka, 24, ist in Brasilien aufgewachsen, lebt seit 13 Jahren in Deutschland und seit 3 Jahren in Berlin und hat uns 5 kurze Fragen beantwortet.

 

[…]

2 Kommentare