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Erotika, Weihnachstbäume und Alltägliches – Die vergessenen Fotos Deutschlands

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Jeder gelegentliche Flohmarktbesucher kennt sie: Zwischen all den Ständen aus Trödel und Möbelstücken verstecken sich die unscheinbaren Kartons und Alben mit alten Fotos und Postkarten. Und auch wenn man eigentlich nichts sucht, wühlt man sich dennoch durch fremde Urlaube, Familienfeiern, und überflüssige Schnappschüsse; blättert manchmal durch ein ganzes Leben. Oft fragt man sich beiläufig dabei, wer diese Leute waren, warum die Fotos entstanden sind und was in aller Welt hat dazu geführt, dass sie sich so fotografiert haben.

Siegfried Sander ist auf Flohmärkten unterwegs, um Fotos längst vergessener Geschichten zu finden. Was anderen ein unliebes Erbe ist oder schlichtweg nicht bedeutsam, kauft er auf und forscht sich durch die Aufnahmen. Dabei sucht er gezielt nach Fotoserien, die abseits der typischen Flohmarktfotografie liegen: Er sucht die Einblicke, die nicht für die Öffentlichkeit angefertigt wurden und sich hinter der bürgerlichen Vorzeigefassade abspielten, genauso wie nach längst vergessenen professionellen Fotografen, deren Erbe Sander auf seiner Website in Erinnerung halten will.

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Jan Philip Welchering – Deutschland

Deutschland

Jan über das Bild:
“Es ist schon etwas her, dass es entstanden ist. 2008 muss das gewesen sein. Mein erstes Shooting. Konzeptionell war es eine Zusammenarbeit mit Sebastian Müller. Wir haben uns im Großhandel eine Europalette milden Senf gekauft, ca. 20 Tuben Ketchup und ein paar Rollen schwarzes Gaffatape.

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Blattkritik #90: Emerge – Das Printmagazin

Foto: Stefanie Zofia Schulz

Die Printausgabe von emerge, oder das emerge-Printmagazin ist nach eigener Aussage, “ein halbjährlich erscheinendes, monothematisches Magazin für jungen Fotojournalismus”. […]

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Ausstellungen – Berlin

Bis zum 17.4 Galerie Hilaneh von Kories, Berlin
Stephan Vanfleteren: BELGICUM

Die Ausstellung von Stephan Vanfleteren sollte man nicht verpassen. In der Serie Belgicum zeigt Vanfleteren uns die Provinz seiner Heimat, die er 20 Jahre lang beobachtet und in Bilder festgehalten hat. Er meistert nicht nur die Portraits sondern schafft auch das Stadtbild in unretorischen, poetischen und gleichsam überraschenden Momenten darzustellen. Die Austellung wird zum ersten Mal in Berlin gezeigt, in der Galerie Hilaneh von Kories.

http://www.galeriehilanehvonkories.de/de/vanfleteren/belgicum_berlin/

http://stephanvanfleteren.com/nl/order-books

http://www.panos.co.uk/photographers/

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Wahrheit, Fälschung, Missverständnis?

Anlass für Diskussion bietet dieses Bild von Paolo Pellegrin © Paolo Pellegrin/Magnum Photos

Paolo Pellegrin hat vor kurzem mit einem Fotos aus seinem Essay “The Crescent” über die Stadt Rochester in den USA die begehrten Preise World Press Photo und Picture of the Year gewonnen. Nun entfachte ein auf Bag News Notes erschienener Artikel eine Diskussion über die Authentizität eines Fotos aus dem Essay. Die Tatsache, dass weitere Bilder dieses Essays auch im Magazin der Wochenzeitung Die Zeit erschienen sind, bringt die Diskussion auch über den Atlantik.

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iJournalism – Part II: Instagram und Benjamin Lowy

Als Schnittstelle zwischen Facebook, Twitter, Tumblr und anderen sozialen Netzwerken hat Instagram inzwischen einen wichtigen Platz eingenommen.

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Fotografen die man kennen sollte: Adam Broomberg & Oliver Chanarin

“What´s next?” Vortrag @ Foam Museum Amsterdam

http://www.choppedliver.info/information/bio/

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American Streetphotography

 


Bruce Gilden
 

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Die Macht der Bilder


“Seit 9/11 wächst die Macht der Bilder, um ihre Deutungshoheit wird gekämpft. Simultan, transnational, über soziale Netzwerke in Echtzeit übertragen, prägen sie die Wahrnehmung der Welt. Inwieweit werden Bilder verstärkt zu Katalysatoren für Ereignisse? Wie verändern sie Räume und Richtung politischen Handelns?”

Dieses Zitat aus dem Einleitungstext der Debatte “Macht der Bilder”, die am Sonntag, den 29.5.11, im Haus der Kulturen der Welt stattfinden wird, wirft schon wichtige Fragen auf.

Über zwei Tage werden im Rahmen der Reihe “Forum Berlin” politische Themen unter der Titel: Zehn Jahre 9/11: Politik, Sprache, Bilder im 21. Jahrhundert diskutiert.

Der Panel für “Die Macht der Bilder”:

Luca Giuliani, Rektor Wissenschaftskolleg zu Berlin
James Der Derian, Professor für internationale Beziehungen und Gründer des Institute’s Global media Project, Brown university, Providence
Ibrahim Helal, leiter Redaktionelle Entwicklung, Al Jazeera, Doha
Sinan Antoon, Autor, Übersetzer, Assistant Professor, New York University Gallatin School of Individualized Study
Tom Holert, Professor, Akademie der bildenden Künste Wien
Moderation: Cristina Nord, Journalistin, die tageszeitung, Berlin

Der Eintritt ist frei, Anmeldung unter: mail@forum-berlin.eu

 

Zehn Jahre 9/11: Politik, Sprache, Bilder im 21. Jahr-hundert

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